Jahresarchive: 2026

Mit der „Regierung des Friedens“ zum Sozialismus? – Das DKP-Strategiepapier

Ein Beitrag von Miro Kohnen. Vor kurzem veröffentlichte die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) in ihrer Zeitung Unsere Zeit ein Strategiepapier mit dem Titel „Den dritten Weltkrieg verhindern“. Wir sehen in diesem Papier schwere ideologische Fehler – die sich bereits in der Vergangenheit gezeigt haben und zu denen wir als KP auch schon mehrfach Kritik geäußert und die Debatte gesucht haben – besonders klar und weiterentwickelt hervortreten. Es handelt sich um eine Fortsetzung der Fehler, die bereits in der Konzeption der „Antimonopolistischen Strategie“ (AMS) angelegt sind. Dieser Text soll eine Kritik an den Positionen im Strategiepapier liefern.

Berichte zum Frauenkampftag 2026

Der Internationale Frauenkampftag war in vielen Städten von einer neuen Dynamik geprägt: steigende Beteiligung, große Demonstrationen und eine insgesamt kämpferischere Stimmung bestimmten das Bild. In zahlreichen Beiträgen und Diskussionen zeigte sich, dass die anhaltende soziale Ungleichheit, zunehmende Gewalt gegen Frauen sowie Angriffe auf Arbeits- und Lebensbedingungen auf wachsende Empörung stoßen. Zugleich rückten Fragen von Krieg, Aufrüstung und internationaler Solidarität stärker in den Mittelpunkt. Als Kommunistische Partei beteiligten wir uns daran mit vielfältigen Aktivitäten: von Demonstrationsteilnahmen über Infostände bis hin zu Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Dabei kamen wir mit Passanten ins Gespräch, stellten unsere Positionen zur Diskussion und zeigten auf, dass der Kampf für die Befreiung der Frau untrennbar mit der Organisierung und dem gemeinsamen Kampf der gesamten Arbeiterklasse verbunden ist.

Der „Mut“ der Kapitalisten: länger arbeiten, weniger Rente

Aktuelles von Philipp Schneider. Der Angriff des Kapitals geht in die nächste Runde. Die größten Kapitalverbände in Deutschland wiederholten in einer neuen Erklärung anlässlich ihres Treffens mit dem Bundeskanzler mit Nachdruck ihre bereits bekannten Forderungen nach längeren Arbeitszeiten, Generalkürzungen bei den Sozialversicherungen und Steuerentlastungen für die Reichsten.

Thesen zu Militär und Wehrpflicht

Thesen des ZK der Kommunistischen Partei - überarbeitete Version 2026. Die Haltung der Kommunistischen Partei zur bürgerlichen Armee ergibt sich aus dem strategischen Ziel der sozialistischen Revolution und aus dem gegnerischen Verhältnis zum bürgerlichen Klassenstaat. Angesichts der globalen imperialistischen Zuspitzungen und der aktuellen Debatte über den Wehrdienst veröffentlicht das ZK der KP nun überarbeitete Thesen zu Militär und Wehrpflicht.

Gegen den Überfall auf den Iran!

Als Antwort auf den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran organisierten wir in mehreren Städten eigene Kundgebungen und Infostände. Damit setzten wir...

Zum innerkurdischen Bündnis im Iran: Ein Partner der USA und Israels

Aktuelles von Tom Hensgen. Bevor die USA und Israel am 28. Februar ihren Angriffskrieg gegen den Iran begonnen, haben sich mehrere kurdische Parteien im Iran zusammengeschlossen. Dieser Artikel behandelt das kurdische Bündnis, seine Akteure, seinen politischen Charakter und sein Verhältnis zum derzeitigen Krieg.

Der 8. März – gegen Unterdrückung und Kriegsvorbereitung

Der gemeinsame Kampf der gesamten Arbeiterklasse unabhängig vom Geschlecht ist unsere Aufgabe. In diesem müssen die Interessen und Bedürfnisse der Frauen eine besondere Rolle spielen. Wir kämpfen für konkrete Verbesserungen unter kapitalistischen Verhältnissen hier und heute – verlieren aber nicht aus dem Blick, dass nur eine sozialistische Gesellschaft, in der Produktion und Reichtum gesellschaftlich geplant und verteilt werden, die Befreiung der Frauen und der gesamten Arbeiterklasse ermöglichen kann.

Landtagswahlen in Baden-Württemberg

Aktuelles von Alexander Maturin. Am 8. März 2026 wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Umfragen zeichnen das Bild eines knappen Rennens zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der CDU und prognostizieren sogar einen möglichen Wechsel der Vorherrschaft innerhalb der seit Jahren bestehenden Koalition. Veränderungen sind allerdings dennoch kaum zu erwarten.

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