Über Kleinbauern und Landarbeiter

Alex Bauer leistet einen Beitrag zur Klärung der Frage, wie die Kleinbauern einzuordnen sind, was ihr Verhältnis zur Arbeiterklasse ist und wie man diese für den Kampf gegen das Kapital begeistern kann. Auch wird auf die Rolle der Europäischen Union und die Entwicklung der Landwirtschaft in der BRD eingegangen, die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine beschleunigte Kapitalzentralisation erlebte. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass „die Agitation der Landarbeiter [...] in allen größeren landwirtschaftlichen Betrieben die klare Hauptaufgabe [ist].“

Mit der „Regierung des Friedens“ zum Sozialismus? – Das DKP-Strategiepapier

Ein Beitrag von Miro Kohnen. Vor kurzem veröffentlichte die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) in ihrer Zeitung Unsere Zeit ein Strategiepapier mit dem Titel „Den dritten Weltkrieg verhindern“. Wir sehen in diesem Papier schwere ideologische Fehler – die sich bereits in der Vergangenheit gezeigt haben und zu denen wir als KP auch schon mehrfach Kritik geäußert und die Debatte gesucht haben – besonders klar und weiterentwickelt hervortreten. Es handelt sich um eine Fortsetzung der Fehler, die bereits in der Konzeption der „Antimonopolistischen Strategie“ (AMS) angelegt sind. Dieser Text soll eine Kritik an den Positionen im Strategiepapier liefern.

Klasse gegen Klasse oder „Klasse gegen Klasse“?

Über die Einheitsfront, den Charakter der Sozialdemokratie und trotzkistische Irrwege in der Strategiefrage. Eine Antwort von Jakob Schulze an Tom Krüger und Luis Linden von der Online-Zeitung „Klasse gegen Klasse“

Teil der Rechtsentwicklung: Charakter, Weg und Ziel der Linkspartei

Im Zuge der Bundestagswahl 2025 wurde die Linkspartei für viele zum Hoffnungsträger. Doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich diese Hoffnung als illusionäres Wunschdenken, das die objektive Funktion der Linkspartei im Rahmen der Klassenverhältnisse verkennt. Eine konsequente Kritik an der ideologischen Ausrichtung, Strategie und staatlichen Rolle der Linkspartei ist unerlässlich, um ihren reformistischen Charakter und ihre Funktion im Dienst des Kapitals offenzulegen.

The Rule of Capital in China

The question of the current character of Chinese society and the direction in which it is developing is the subject of controversial debate within the communist movement. Within our party, we have taken a clear and unified position on this question from the very beginning: Monopoly capitalist conditions prevail in China and China is embedded in a global imperialist system. This position is questioned and disputed by parts of the communist movement in Germany, but the discussions on this were often not well-founded. In order to close this gap and make our position clear, a comrade of the CP, Thanasis Spanidis, has explained the position in detail on behalf of the organization.

Zur Frauen- und Geschlechterfrage

Der folgende Text befasst sich mit der Geschichte und Gegenwart der Lage der Frau. Ziel ist, darzulegen, wie sich die Strategie zur Befreiung der Frau in die allgemeine Strategie der Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft einfügt.

Kräfte sammeln und Kraft tanken – Bericht vom Sommercamp 2026

Vom 3. bis 8. Juni 2026 fand unser 3. Sommercamp als Kommunistische Partei in Hessen statt. Über 350 Teilnehmende...

Für eine starke Arbeiterbewegung!

Dieses Jahr waren wir als Kommunistische Partei in zahlreichen Städten am 1. Mai – dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse – auf der Straße präsent. Ob auf gewerkschaftlichen Demonstrationen, in klassenkämpferischen und antimilitaristischen Blöcken oder mit eigenen Aktionen und Infoständen: Unser Anspruch war klar – den Klassenstandpunkt gegen Sozialpartnerschaft zu schärfen, die Anpassung der Gewerkschaftsführungen an Staat und Kapital offenzulegen und dem verschärften Kriegskurs der Bundesrepublik eine konsequente Absage zu erteilen.

Berichte zum Frauenkampftag 2026

Der Internationale Frauenkampftag war in vielen Städten von einer neuen Dynamik geprägt: steigende Beteiligung, große Demonstrationen und eine insgesamt kämpferischere Stimmung bestimmten das Bild. In zahlreichen Beiträgen und Diskussionen zeigte sich, dass die anhaltende soziale Ungleichheit, zunehmende Gewalt gegen Frauen sowie Angriffe auf Arbeits- und Lebensbedingungen auf wachsende Empörung stoßen. Zugleich rückten Fragen von Krieg, Aufrüstung und internationaler Solidarität stärker in den Mittelpunkt. Als Kommunistische Partei beteiligten wir uns daran mit vielfältigen Aktivitäten: von Demonstrationsteilnahmen über Infostände bis hin zu Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Dabei kamen wir mit Passanten ins Gespräch, stellten unsere Positionen zur Diskussion und zeigten auf, dass der Kampf für die Befreiung der Frau untrennbar mit der Organisierung und dem gemeinsamen Kampf der gesamten Arbeiterklasse verbunden ist.

Gegen den Überfall auf den Iran!

Als Antwort auf den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran organisierten wir in mehreren Städten eigene Kundgebungen...

Zur kommunistischen Produktionsweise

Ludwig Fleischer gibt einen theoretischen Abriss darüber, warum die Produktion nach einem zentralen Plan, der sich nach den Bedürfnissen der Bevölkerung richtet, das entscheidende Merkmal der kommunistischen Produktionsweise ist. Der Text erscheint in der ersten Ausgabe der Klassenkampf & Wissenschaft 2026.

Der Sozialismus und seine bürgerlichen Kritiker

Thanasis Spanidis argumentiert in diesem Beitrag gegen die bürgerlichen Kritiker der Planwirtschaft. Zwei der namhaftesten unter diesen sind die österreichischen Ökonomen Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek. Beide haben maßgeblich zur „sozialistischen Kalkulationsdebatte“ beigetragen, in der sie zu zeigen versuchten, dass ohne Marktpreise keine rationalen wirtschaftlichen Entscheidungen getroffen werden könnten. Eine Planwirtschaft müsse also zwangsweise zu Ressourcenverschwendung und Ineffizienz führen. Der Text bezieht sich insbesondere auf den ungarischen Ökonomen János Kornai. Die Arbeiten von Kornai stellen dabei „in der bürgerlichen Ökonomie eine kaum hinterfragte Autorität dar“, die sogar von „linken“ Kritikern der Planwirtschaft aufgegriffen werden, um ihre revisionistischen Ideen eines „Marktsozialismus“ theoretisch zu begründen. Diese Argumente entkräftet der Text.

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Kein Mindestlohn für Landarbeiter?

Am 16. Juni reichte der Deutsche Bauernverband (DBV) einen neuen Regelungsentwurf in das Lobbyregister des Bundestages ein. Dieser Entwurf sieht vor, einen „Mindestlohnabschlag“ über rund 20 % bei Saisonarbeitskräften in landwirtschaftlichen Sonderkulturen einzuführen. Dabei ist der Entwurf das Ergebnis der langjährigen Lobbyarbeit des DBV. Er ist einer der größten Angriffe auf die Lebensgrundlage der Landarbeiter seit Jahrzehnten.

Mit den Weltkriegstreibern gegen die AfD?

Aktuelles von Thanasis Spanidis. Der Kampf gegen die Reaktionäre der AfD ist grundsätzlich richtig und notwendig. Doch in Mobilisierungen wie der nach Erfurt kommt immer wieder ein Verständnis des antifaschistischen Kampfes zum Ausdruck, das in die Unterordnung unter die Politik des liberalen Flügels der Bourgeoisie mündet. Die trotzkistische Plattform KgK wirft der KP vor, eine „lähmende Strategie“ zu verfolgen, die die „Flucht vor dem Kampf“ mit „vermeintlich radikalen Phrasen“ untermauere. Doch dieser Text entlarvt vor allem KgK selbst.

Der „Sommer der Reformen“: Wer bezahlt die Krise?

Aktuelles von Fatima Saidi. Am 10. Juni trafen sich Vertreter von Bundesregierung, Unternehmerverbänden und Gewerkschaften. Der „Sommer der Reformen“ soll die Lasten der Krise der deutschen Wirtschaft umverteilen – sodass die Unternehmen hierzulande wieder höhere Profite erzielen. Wer dafür bezahlen soll, wird bei einem Blick auf die diskutierten Reformen schnell deutlich.

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