Kommentar von Matthias Rude. Eine Woche nach dem Scheitern der deutschen Kandidatur für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat brachte die Grünen-Fraktion am 11. Juni einen Antrag mit dem Titel „Humanitäre Hilfe stärken, Völkerrecht verteidigen, internationale Verantwortung übernehmen“ in den Bundestag ein. Der Vorstoß zeigt, dass die Grünen die Kunst perfektioniert haben, die Folgen jener Politik zu beklagen, deren Voraussetzungen sie selbst geschaffen haben.
Kommentar von Thanasis Spanidis. Der deutsche Imperialismus rüstet sich zum dritten Mal für einen Weltkrieg. Seine Versuche, die Geschichte umzuschreiben, um den Faschismus in ein besseres Licht zu rücken und den Kommunismus als das eigentliche „totalitäre“ Böse des 20. Jahrhunderts darzustellen, werden jedes Jahr ein wenig frecher und absurder. Der neueste Vorstoß zur Geschichtsfälschung wird von SPD, Grünen und der "Linkspartei" unterstützt.
Die Podiumsdiskussion fand unter dem Motto "30 Jahre Konterrevolution - Bilanz und Ausblick" im Rahmen des Liebknecht-Luxemburg-Lenin Wochenendes 2020 in Berlin statt.
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