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Schlagwort: Sozialpartnerschaft

„Sozialstaat retten“ oder eine bessere Zukunft erkämpfen? Wie weiter mit den Sozialprotesten?

Beitrag der Massenarbeitskommission der KP, 21. Oktober 2026 Es ist ein gemischtes Bild, das sich aus dem ersten bundesweiten Aktionstag der DGB-Gewerkschaften ergibt. Die Mobilisierung zeigt, dass ein Teil der Arbeiterklasse bereit ist, sich gegen die Angriffe von Kapital und Bundesregierung einzusetzen. Das Kapital ist entschlossen, seine Angriffe fortzusetzen. Ob die Arbeiterklasse dem etwas entgegensetzen kann, wird sich an der Basis der Gewerkschaften entscheiden. Denn dafür braucht es noch weit größere Teile der Arbeiterklasse und eine klassenkämpferische Ausrichtung der Proteste. Und vor allem braucht es wirksamere Kampfmethoden – den Übergang von bloßem Protest zu wirklichem Widerstand.

Der blaue Dunst der Sozialpartnerschaft

Aktuelles von Jakob Schulze. Mit gekreuzten Armen und forderndem Blick schaut uns Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall (IGM) und Verhandlungsführer bei den Tarifkämpfen mit dem Volkswagen-Konzern (VW), auf dem Foto zu seinem Pressestatement zu den jüngsten Entwicklungen bei Volkswagen an. Er soll empört wirken – und ist es aller Wahrscheinlichkeit nach auch. „Was derzeit aus dem Umfeld von Volkswagen zu vernehmen und in den Medien zu lesen ist, lässt zumindest den Schluss zu, dass der Vorstand weitreichende strukturelle Veränderungen vorbereitet“, sagt Gröger mit Bezug auf die Kündigungen von Zehn der Dreizehn existierenden Tarifverträge bei Volkswagen durch den Vorstand. Direkt im Anschluss hatte Vorstandschef Oliver Blume gegenüber der Presse verlautbaren lassen, dass man über weniger Urlaubstage oder eine höhere Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich nachdenke.

Der „Sommer der Reformen“: Wer bezahlt die Krise?

Aktuelles von Fatima Saidi. Am 10. Juni trafen sich Vertreter von Bundesregierung, Unternehmerverbänden und Gewerkschaften. Der „Sommer der Reformen“ soll die Lasten der Krise der deutschen Wirtschaft umverteilen – sodass die Unternehmen hierzulande wieder höhere Profite erzielen. Wer dafür bezahlen soll, wird bei einem Blick auf die diskutierten Reformen schnell deutlich.

Von Stellenabbau und Angriffen auf unsere Lebensbedingungen

Kommentar von Miro Kohnen. Aldi setzt pünktlich zum 1. Mai seine Offensive gegen die eigenen Beschäftigten fort und kündigt an, weiter Stellen abzubauen. Entlassungen, Werksschließungen und Lohnkürzungen stehen auch in zahlreichen anderen Unternehmen an.

Tarifkampf im öffentlichen Dienst: Streikfortsetzung statt Schlichtungsannahme!

Aktuelles von Tom Hensgen Vergangenen Freitag legte die Schlichtungskommission eine Einigungsempfehlung für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen vor. Bereits seit einigen...

Schulterschluss mit dem Kapital

Aktuelles von Peter Bunkai „Mein Arbeitsplatz. Unser Industrieland. Unsere Zukunft!“ – dieses Motto des Aktionstages vom 15. März zeigte einmal mehr, dass zwischen die Führungen...

Bericht über den sechsten ver.di-Bundeskongress – eine Zeitenwende

Ein Bericht von Fatima Saidi. Schon in den Monaten vor dem sechsten Bundeskongress von Ver.di diesen September zeichnete sich immer mehr ab, dass es um eine Frage von historischem Gewicht gehen würde: Olaf Scholz hatte in seinen Reden nach Februar 2022 eine „Zeitenwende“ im Weltgefüge heraufbeschworen. Die Zeitenwende, die sich tatsächlich abzeichnete, war eine Veränderung in der Haltung der Gesellschaft und vor allem von weiten Teilen der Friedensbewegung zu Fragen von Krieg und Frieden.

Ungebrochen klassenkämpferisch!

„Ungebrochen Solidarisch“ – so lautet dieses Jahr das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in seinem Aufruf zum 1. Mai. Doch die einzelnen Punkte versprechen leider keine kämpferische und solidarische Politik, sondern verbreiten reformistische Illusionen, Sozialpartnerschaftsdenken und Standortlogik.

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