Aktuelles von Max Taube.
Täglich müssen Arbeiter in Deutschland feststellen, was es bedeutet, wenn das hiesige Kapital in einer Krise steckt. Ankündigungen wie der Abbau von 100.000 Stellen bei VW, 13.000 bei Bosch und 8.000 bei BMW, ein Großteil davon in Deutschland, zeigen das Ausmaß der aktuellen Wirtschaftskrise. Während direkte Kündigungen auf stärkeren Widerstand und gewerkschaftliche Schutzmaßnahmen stoßen, bieten schleichende Umstrukturierungen für die Unternehmen den Vorteil eines langsamen und graduellen Prozesses, gegen den die Gewerkschaften zumeist eher Verhandlungen als Streiks auffahren. Der aktuell massiv vorangetriebene Stellenabbau bedeutet daher vor allem: Reduzierung der Arbeitszeiten, Auslaufen von Verträgen, Renteneintritte ohne Nachbesetzung der Stelle und die Reduzierung von Stellenausschreibungen und Ausbildungsangeboten.
Aktuelles von Quentin Klaas.
Der größte deutsche Autokonzern steckt in der Krise. Vor allem durch die verschärfte internationale Konkurrenz und Handelskonflikte sind die Gewinne bei Volkswagen (VW) im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen. Diese Entwicklungen zeichneten sich schon in den letzten Jahren ab. Als Reaktion darauf kündigte der Konzern im Jahr 2024 einen Sparplan mit Massenentlassungen und Werkschließungen an. Die neueste Entwicklung ist die Aufkündigung von 10 der 13 Tarifverträge mit der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) zum 31.12.2026. Ist das das endgültige Ende der sogenannten Sozialpartnerschaft bei VW? Was steckt dahinter?
Aktuelles von Levin Meyer
Die AfD gibt bekannt, ab Dezember mit Ulrich Siegmund den Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt stellen zu wollen. Der Forderungskatalog, mit welchem die Partei in die Regierung gehen möchte, hat es in sich. Neben der Umwidmung von Kulturförderungen und tiefgreifenden Einschnitten im Bildungsbereich soll künftig auch die Erinnerung an die Verbrechen des Hitlerfaschismus verdrängt werden. Eigentlich handelt es sich nur um ein Regierungsprogramm für ein einziges Bundesland. Doch darüber hinaus stellt das Programm nicht weniger als eine kulturpolitische Blaupause für die Vollendung der Zeitenwende des deutschen Imperialismus dar.
Kommentar von David Brandt. In einer ersten Phase soll über einen für junge Männer verpflichtend abzugebenden Fragebogen inklusive Musterung ihre allgemeine Bereitschaft und Tauglichkeit zum Wehrdienst erfasst werden. Falls es an Einsatzwilligen in der jeweiligen Generation mangelt, soll zunächst ein Losverfahren zum Einsatz kommen oder im nächsten Schritt gar erneut der allgemeine Grundwehrdienst durch die Regierung verordnet werden können.
Aktuelles von Jonathan Fischer. Das einzige Stahlwerk Hessens, Buderus Edelstahl in Wetzlar, wird zerschlagen. In Lollar wird die Eisengießerei Breyden abgefertigt. Der Großkonzern Continental schließt die Werkstore in Wetzlar.
Aktuelles von Robert Förster. Zwischen Donnerstag, dem 25., und Samstag, dem 27. September, fuhren – von der Polizei unterstützt – schwere Militärkonvois der Bundeswehr durch Hamburg, während Militärhubschrauber über der zweitgrößten Stadt und dem größten Hafen der BRD kreisten. Im Militärmanöver Red Storm Bravo übte Deutschland als Teil des imperialistischen NATO-Bündnisses die „West-Ost-Konfrontation“ mit Russland und seinen Verbündeten.
Widerstand gegen die imperialistische Kriegspolitik der BRD und ihre aktive Unterstützung des Genozids am palästinensischen Volk wird mehr und mehr mit staatlicher Repression überzogen....
Stellungnahme des ZK der KP
Am 27. August hat das schwarz-rote Kriegskabinett den ersten Schritt in Richtung einer Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen: Ab 2027 sollen...