Der Internationale Frauenkampftag war in vielen Städten von einer neuen Dynamik geprägt: steigende Beteiligung, große Demonstrationen und eine insgesamt kämpferischere Stimmung bestimmten das Bild. In zahlreichen Beiträgen und Diskussionen zeigte sich, dass die anhaltende soziale Ungleichheit, zunehmende Gewalt gegen Frauen sowie Angriffe auf Arbeits- und Lebensbedingungen auf wachsende Empörung stoßen. Zugleich rückten Fragen von Krieg, Aufrüstung und internationaler Solidarität stärker in den Mittelpunkt.
Als Kommunistische Partei beteiligten wir uns daran mit vielfältigen Aktivitäten: von Demonstrationsteilnahmen über Infostände bis hin zu Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Dabei kamen wir mit Passanten ins Gespräch, stellten unsere Positionen zur Diskussion und zeigten auf, dass der Kampf für die Befreiung der Frau untrennbar mit der Organisierung und dem gemeinsamen Kampf der gesamten Arbeiterklasse verbunden ist.
Kommentar von Natalja Merten. Zwei Kinder. Kein zweiter Elternteil. Die Kleine – zum Glück nach zwei Jahren Suche nach einem Platz – vier Stunden am Tag in der Kita.
Anlässlich des Frauenkamptags führten wir als Kommunistische Partei verschiedene Aktivitäten durch und beteiligten uns an Demonstrationen und Kundgebungen in mehreren Städten. Unser Fokus lag darauf, die untrennbare Verbindung zwischen der Befreiung der Frau und dem Klassenkampf hervorzuheben.
An diesem Tag trugen wir unsere revolutionären Positionen auf die Straße, zeigten Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf, kamen mit unseren Nachbarn ins Gespräch und vertieften die Diskussionen um den Zusammenhang von Frauenbefreiung, Klassenkampf und internationaler Solidarität.
Der Kampf für sichere Schwangerschaftsabbrüche ist keine Streitfrage zwischen Fundamentalisten auf der einen und „progressiven Linken“ auf der anderen Seite, sondern eine Klassenfrage.