Bericht von der Demo gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

„In der Ära der Grossmächte braucht es auch Bereitschaft zu Opfern und zwar nich eines Tages, sondern jetzt.“ Mit diesen Worten hat gestern Bundeskanzler Merz die Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. Das ist eine Kampfansage an uns als Klasse.
Wir alle sollen diese Opfer bringen. Und wir bringen sie schon heute. Abgeschottet, bewacht von Polizei und Militärs treffen sich an diesen Tagen Vertreter aus Politik, Militär und Wirtschaft in München. Sie planen die nächsten Kriege. Sie proben die Lüge, dass mehr Waffen mehr Rüstung, mehr Militär, Frieden bringen sollen. Wir wissen, was sie sichern wollen: Absatzmärkte und Profite. Und ihre immer gleichen Kriegslügen werden nicht wahrer, egal, wie oft sie wiederholt werden. Auch wenn sie Angriffskriege jetzt „Verantwortung übernehmen“ nennen: Krieg bleibt Krieg. Wir waren heute in München auf der Strasse, weil wir unsere Leben und die Leben der Menschen, die wir lieben, nicht für die Interessen der Herrschenden opfern werden. Wir waren auf der Straße und haben gezeigt: Ihre Sicherheit ist eine Lüge.
Begleitet wurde der Demozug von hochgerüsteten Polizei-Spezialeinheiten und Hubschrauber kreisten über uns. Teile der Demo wurden von der Polizei angegriffen. In diesem Jahr waren wir das erste Mal als organisierter Block der Kommunistischen Partei bei den Protesten gegen die Münchner Kriegskonferenz. Wir haben gezeigt: Ja, wir sind bereit zu kämpfen. Aber nicht für ein System, das keine Zukunft für uns hat. Wir kämpfen für eine Welt ohne Kriege. Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Für den Sozialismus-Kommunismus.
Wir kämpfen, weil wir wissen, dass so eine Welt möglich ist. Kampf bedeutet Arbeit. Kampf bedeutet Organisation. Für den Aufbau der Kommunistischen Partei.


