Kommentar von Ludwig Fleischer. Der Bundesvorstand der „Links“jugend scheint die Bibel gut gelesen zu haben und weiß: wo eine Apokalypse, da auch ein Erlöser. Dieser trägt den Namen Donald Trump.
Aktuelles von Jonathan Fischer. Das einzige Stahlwerk Hessens, Buderus Edelstahl in Wetzlar, wird zerschlagen. In Lollar wird die Eisengießerei Breyden abgefertigt. Der Großkonzern Continental schließt die Werkstore in Wetzlar.
Aktuelles von Robert Förster. Zwischen Donnerstag, dem 25., und Samstag, dem 27. September, fuhren – von der Polizei unterstützt – schwere Militärkonvois der Bundeswehr durch Hamburg, während Militärhubschrauber über der zweitgrößten Stadt und dem größten Hafen der BRD kreisten. Im Militärmanöver Red Storm Bravo übte Deutschland als Teil des imperialistischen NATO-Bündnisses die „West-Ost-Konfrontation“ mit Russland und seinen Verbündeten.
In einer emotionalen Rede sagte Friedrich Merz, es liege an uns allen, das „Nie wieder“ als „unser aller historische Pflicht mit Leben zu füllen“. Dass „Nie wieder“ für alle gelten muss – auch für Palästinenser –, davon will er, davon will die herrschende Klasse in Deutschland nichts wissen.
Aktuelles von Hans Christoph Stoodt.
10. September, Place de la Comédie, 11 Uhr – hier geht es los. Was genau? „Bloquons tout“, also: „Lasst uns alles blockieren“. Es ist die wütende Reaktion auf die jüngsten Sparpläne des inzwischen gestürzten Ministerpräsidenten Francois Bayrou.
Lokalpolitiker des am dichtesten besiedelten Bundeslandes Deutschlands bereiten sich aktuell für die kommende Kommunalwahl am 14. September vor. In der Regel setzen sie eine rigide Sparpolitik um. Sie übernehmen die Rolle der lokalen Verwaltung des deutschen Imperialismus und handeln der Logik des Marktes entsprechend. Ein Beitrag von Walter Mandić
Deutschland rüstet weiter auf: Die Bundesregierung will ab 2027 eine verpflichtende Musterung einführen. Unter dem Vorwand von „Freiwilligkeit“ wird die Jugend auf Kriegsdienst vorbereitet – während Milliarden in Aufrüstung fließen und im sozialen Bereich das Geld fehlt.
Eine Analyse des wieder aufflammenden Konflikts in Syrien
Beitrag von Alex Shweikh
Der Konflikt in Syrien, seine Ursprünge und die Positionen seiner Akteure sind verwirrend, schwer zu durchschauen und anfällig für Fehlinterpretationen oder Ausnutzung durch nationalistische Kräfte.
Kommentar von Joshua Relko. Nun habt ihr euch zu Wort gemeldet, nach über zwei Jahren des offenen Genozids. Geschwiegen habt ihr, wohlwollend genickt oder offen mit gehetzt als der Feldzug begann. Als Schulen und Krankenhäuser dem Erdboden gleichgemacht wurden. Als Kampfhunde in die Häuser der Familien vordrangen. Als in Khan Yunis die Flüchtlingszelte brannten. Als bekannt wurde, wie in den Gefängnissen der Besatzer gefoltert und vergewaltigt wird.