Solidarität mit dem venezolanischen Volk!
Stellungnahme des ZK der KP vom 3. Januar 2026
Nach monatelangen Drohungen haben die USA ihre Aggression gegen Venezuela nun vollends offen eskaliert. In der vergangenen Nacht griffen US-Streitkräfte Venezuela an und erschütterten die Hauptstadt Caracas mit heftigen Explosionen. Infolge dieses Angriffs rief die venezolanische Regierung den Ausnahmezustand aus. Soeben hat Trump auf TruthSocial bekanntgegeben, dass der venezolanische Präsident Maduro und seine Frau gefangen genommen und aus dem Land gebracht worden seien. Falls sich diese Meldungen bestätigen, würde die gewaltsame Entführung von Präsident Maduro und seiner Frau eine massive und inakzeptable Verletzung der Souveränität Venezuelas darstellen. Es ist Sache des venezolanischen Volkes allein, darüber zu entscheiden, wer das Land regiert.
Bereits seit September steht Venezuela unter massivem militärischen Druck der USA. Der Truppenaufmarsch der US-Armee stellt den größten in der Karibik seit 1965 dar. Unter dem Vorwand der „Drogenbekämpfung“ wurden wiederholt Fischerboote angegriffen. Dabei sind bereits über 100 Menschen ums Leben gekommen. Zuletzt wurde auch ein venezolanischer Öltanker beschlagnahmt und eine Seeblockade von den USA angeordnet. Ende Dezember nahmen die USA erstmals mit einer Hafenanlage venezolanisches Festland unter Beschuss.
Die Angriffe dienen der Sicherung der US-amerikanischen Hegemonie in Südamerika, die zunehmend von den chinesischen und russischen Kapitalisten untergraben wird. Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt und steht damit im Zentrum der imperialistischen Konkurrenz um Rohstoffe und Einflusssphären. Aus diesem Grund ist es auch kein Wunder, dass die deutsche Bundesregierung kaum ein Wort über das aggressive Handeln der USA verliert.
Wir verurteilen den imperialistischen Angriff aufs Schärfste. Wir erklären unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk.


